Phong Nha

Nun wieder im Duo, sind wir in Phong Nha angekommen. Die Strecke hierher hat uns fast genauso beeindruckt wie der Hai Van Pass. Es ging vorbei an Reisfeldern, in denen die Einheimischen mit ihren typischen Strohhüten arbeiteten, Flüssen, an deren Ufer sich die Wasserbüffel abkühlten, vorbei an majestätischen Bergen bis hinein in den Dschungel. In dem kleinen Örtchen fühlten wir uns sofort wohl. Da wir leider nur noch wenig Zeit haben, buchten wir für den nächsten Tag gleich eine Tour zu den Höhlen. Hier in Phong Nha liegt auch die größte Höhle der Welt, mit über 30 Kilometern. Die liegt leider mitten im Dschungel und man müsste 2 Tage dorthin trekken. Unmöglich mit meinem Zehen :/ Also entschieden wir uns für zwei leichter zu erreichende Höhlen 😉 Die Paradise Cave und die Phong Nha Cave (UNESCO-Erbe). Was wir nicht wussten: Auch zur Paradise Cave müssen wir ein bisschen wandern. 570 Meter ging es aufwärts bevor wir dann die über 200 Treppen zur Höhle hinabstiegen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vom grünen, feuchtschwülen Dschungel  ging es plötzlich in die kühle Unterwelt. Schon der erste Blick in die Höhle beeindruckte uns sehr. Die faszinierenden Steinformationen und Stalagmiten gaben uns das Gefühl, als wären wir auf einem anderen Planeten gelandet. Die Höhle wurde erst 2009 entdeckt und erst vor ein paar Jahren für den Tourismus zugänglich gemacht. Zum Glück für uns 😉 Staunend liefen wir den Holzsteg entlang, bis ans Ende der Höhle. Wir konnten gar nicht genug bekommen. Leider mussten wir nach einer Stunde wieder weiter.

Nach einem leckeren Vietnamesischen Mittagessen ging es dann zur zweiten Höhle. Diesmal mit dem Boot. Aus der Ferne erspähten wir schon das riesige Loch in einem Hügel/Berg.

Diese Höhle ist schon länger bekannt und im Krieg wurde hier ein geheimes Lazarett betrieben. Je weiter wir in die Höhle fuhren, desto unheimlicher wurde es. Es wurde ganz still und man konnte das Wasser von den Steinen tropfen hören. Die Luft wurde dicker und die Sicht wurde schlechter. Insgesamt fuhren wir 1,2 Kilometer in die Höhle hinein, bevor wir dann wieder umdrehten. Das letzte Stück mussten bzw konnten wir dann Laufen. Auch hier gab es wieder unglaubliche Fels- Stein- und Stalagmitenformationen zu sehen.

Wir sind wirklich froh, dass wir dieses Highlight nicht ausgelassen haben. Weiter geht es heute Nacht nach Halong Bay.


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