Da Lat

Wegen dem Nationalfeiertag in Vietnam, mussten wir einen ziemlich ungünstigen Bus von Ho Chi Minh nach Dalat buchen. Nach einer durchfrorenen Nacht (gefühlt minus 15 Grad im Bus), kamen wir um 4 Uhr Morgens in Dalat an. Als wir ausstiegen traf uns der Schlag: Es war immer noch kalt 🙂 Das waren wir von Asien nun wirklich nicht gewöhnt. Wir hatten alle Mühe an etwas wärme Sachen in unseren Rucksäcken ranzukommen. Natürlich konnten wir um diese Zeit noch nicht in unser Hostel (trotz klingeln und klopfen machte uns niemand auf) und auch alle Cafés, Restaurants und Bars hatten noch zu. Also warteten wir an der Hauptstraße bis das erste Café öffnete. Und wir hatten Glück. Direkt neben uns öffnete ein winziges Café um halb 6 Uhr Morgens. Dort konnten wir uns mit Tee und seeehr leckerem Kaffee etwas aufwärmen und uns die Zeit vertreiben, bis das Hostel öffnete. Zum Glück konnten wir dann aber gleich einchecken. Das besondere: Wir übernachteten in einem großen Raum in dem ca. 10 Zelte standen. War irgendwie ganz witzig mal Indoor zu zelten 😉 Nach einem kurzen Nickerchen machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Die Hauptattraktion der kleinen Stadt war das Crazy House, das eine russische Architektin entworfen hatte. Gleichzeitig ist das verrückte Gebäude auch ein Guesthouse 🙂 Es machte richtig Spaß die ineinander verworrenen Treppen hoch und runter zu klettern. Auch trotz gebrochenen Zehen 😉

Am nächsten Tag startete dann schon eines unserer nächsten Highlights. Eine Moped-Tour (125 ccm) in das 130 Kilometer entfernte Nah Trang. Schon in den ersten 5 Minuten verloren wir James in dem hoffnungslosen Stadtverkehr. Es ist immer wieder erstaunlich für uns wie viele Mopeds gleichzeitig in einen Kreisverkehr fahren können ;). Wir trafen uns dann außerhalb der Stadt wieder, wo wir die Landschaft und das Fahren richtig genießen konnten. Wir mussten uns etwas daran gewöhnen auf den engen, kurvigen Bergstraßen von den verrückten Truckfahrern überholt zu werden. Die Straßenverhältnisse waren aber bis auf ein paar Schotterpisten relativ gut. Zum Mittagessen legten wir einen Stop an einer Raststätte ein. Auf dem Tisch lag eine Vietnamesische Speisekarte, die dann gleich von den Kellnern durch eine Englische ersetzt wurde. Die Preise unterschieden sich extrem. Das gleiche Gericht war in der vietnamesischen Karte um die Hälfte billiger :/ Von 1500 Metern ging es dann für uns runter an die Küste. Wir merkten richtig wie es von Meter zu Meter immer wärmer wurde, bis wir dann vollkommen in Schweiß gebadet in Nah Trang ankamen.


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