Koh Rong

Ohh wie haben wir das Meer vermisst! Die Vorfreude war riesig, als wir von Phnom Penh aus endlich wieder Richtung Küste fuhren. Wir haben vorher schon so viel Gutes über die Inseln in Kambodscha gehört. Als wir ankamen wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht. Die Insel hat ein wahnsinnig cooles Flair. Ganz anderes als in Thailand. Hier findet man wirklich nur Backpacker, Aussteiger und Hippies 😉 Es gibt zwar eine große Auswahl an Restaurants und Bars, es ist aber trotzdem alles sehr einfach gehalten und es gibt keine großen Hotelbunker oder Luxushotels. Und unser gemütlicher Holzbungalow lag direkt am strahlendweißen Sandstrand. Besser geht es gar nicht 🙂

Wir haben uns entschlossen hier auf der Hauptinsel das Kambodschanische Neujahr zu feiern. Als unsere Freunde aus Phnom Penh nachkamen, wechselten wir mit ihnen in ein Hostel, da die Preise hier enorm hoch sind. Am Abend ging es dann auf unsere erste Beach/Jungleparty am Police Beach. Die Party fand an einem kleinen Strandabschnitt, mitten im Dschungel statt. Obwohl die Musik nicht gerade unseren Geschmack traf (Techno), war die Atmosphäre dort einmalig und wir hatten richtig viel Spaß.

In Kambodscha feiert man das Neujahr drei Tage lang. Und zwar durchgehend 🙂 Den ganzen Tag lang wird man mit Wasserpistolen bespritzt oder mit Babypuder eingesaut. Die Hauptfeier der Insel fand genau vor unserem Hostel statt. Das heißt dröhnende Musik von morgens bis abends, Nonstop. Selbst die kleinsten (2-12 Jährige) tanzten schon am Nachmittag zu Techno/Hip Hop oder einheimischen Beats. Am Abend mischten wir uns dann unters Partyvolk. Kaum unten angekommen stürmten schon ca. 5 Kinder auf uns zu, nahmen uns an der Hand und zogen uns mitten in die Menge. Am Ende waren wir so kaputt vom vielen Tanzen und Spielen mit den Kindern, dass wir heimlich flüchten mussten 🙂

Ein Bootsausflug darf auf einem Inselbesuch natürlich nicht fehlen, vor allem nicht, wenn es so etwas cooles zu sehen gibt wie hier: Leuchtender Plankton!! Das Phänomen gibt es nur an sehr wenigen Orten der Welt, da die Lichtverschmutzung gleich Null sein muss. Wir buchten eine Tagestour bei der wir an einigen Stellen schnorcheln konnten und die verschiedenen  Strände der Umgebung  erkundeten. Auf dem Rückweg war es endlich soweit – das Boot stoppte mitten auf dem Meer, machte das Licht aus und wir sprangen mit unseren Schnorcheln von Board. Erst brauchte es ein wenig Überwindung in das stockdunkle Meer zu springen. Kaum im Wasser blinkte und leuchtete es schon um uns herum und alles andere war vergessen. Millionen kleine blaue Lichter, die durch unsere Bewegungen zum Leuchten gebracht wurden. Es war magisch. Über uns der Sternenhimmel, unter uns ein Meer aus kleinen, leuchtenden Lichtern. Was für ein Erlebnis.

 


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