Ho Chi Minh Stadt

Die Weiterreise nach Ho Chi Minh (Saigon) begann früh morgens. Zur Vietnamesischen Grenze ist es von Kampot aus nur ca. eine Stunde. Wir waren ein wenig traurig, dass wir nun schon an der letzten Station unserer Reise angekommen waren aber gleichzeitig auch extrem gespannt was uns in Vietnam alles erwarten wird. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht.

 

Das erste was einem in Ho Chi Minh sofort beeindruckt ist der Verkehr. So viel Chaos hatten wir bis jetzt noch nirgends erlebt. Dass trotzdem nichts passiert und es einigermaßen funktioniert ist extrem erstaunlich.

 

Da wir ja jetzt zu fünft unterwegs waren, mieteten wir uns für zwei Tage ein kleines Apartment im dritten Distrikt. Geworben wurde dafür mit „Live like a Local“. Und wir waren wirklich in einem einheimischen Viertel gelandet. Es war echt interessant das Treiben auf den Straße zu beobachten und das „normale“ Leben in Ho Chi Minh hautnah mitzuerleben. Nach den zwei Tagen mussten wir dann in ein Hostel wechseln. Diesmal mitten im Touri-Viertel.

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Da wir natürlich einen Besuch der Cu Chi-Tunnel geplant hatten, machten wir uns am Tag vorher im Kriegs-Museum noch ein wenig schlau(er) was in der Zeit des Krieges in diesem Land alles geschah. Und es war erschütternd zu sehen wie diese Bevölkerung unter einem der schrecklichsten Kriege der Welt zu leiden hatte.

 

Den besten Einblick in die Geschichte des Vietnam-Krieges bekommt man jedoch bei den Cu Chi Tunneln. Diese liegen ein wenig außerhalb der Stadt. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch in einer kleinen Werkstatt, wo durch „Agent Orange“ (Giftgas, das die Amerikaner im Krieg über Vietnam verstreuten) geschädigte Menschen Bilder herstellten.

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Bei den Tunneln angekommen, bekommt man sofort ein bedrückendes Gefühl. Man kann sich sehr gut vorstellen wie es hier zu Zeiten des Krieges ausgesehen haben muss. Die Tunnelanlagen, in denen sich die Vietkongs versteckten, haben eine Länge von 250 Kilometer und besitzen 3 Etagen. Es war sehr interessant die versteckten Tunneleingänge und die Fallen zu sehen. In einem 100 Meter langen, nachgebauten Tunnel bekommt man dann selber einen Eindruck davon, wie es damals für die Vietkongs gewesen sein muss, sich durch das sehr enge Tunnelsystem zu schlängeln. Das ist definitiv nichts für Menschen mit Platzangst. Und der nachgebaute Tunnel ist 5x größer als die echten. Am Ende der Tour konnten wir noch mit einer echten AK47 schießen. Eine Erfahrung die für uns beide echt krass war. Unglaublich was für Energie und Kraft hinter so seiner Waffe steckt.

 

Am Abend nahmen wir uns ausnahmsweise mal eine kurze Auszeit vom Backpackerleben und gönnten uns einen Drink in einer Skybar. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Skyline von Ho Chi Minh. Der Tag war perfekt aber der Abend hatte für mich leider kein gutes Ende. Tollpatschig wie ich bin, bin ich blöderweise in Max reingelaufen und hab mir den kleinen Zehen gebrochen 😦 seeeeehhhr schmerzhaft und nervig!! Am nächsten Tag ging es dann auch schon weiter nach Dalat!

 


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