Don Det (4000 Inseln)

Nach ca. 12 Stunden im Nachtbus, weiteren drei Stunden in einem normalen Bus und einer Fährenüberfahrt waren wir endlich auf Don Det angekommen. Der VIP Nachtbus (mit Doppelbetten anstatt Sitzen) war doch nicht so bequem wie wir angenommen hatten. Wenigstens mussten wir uns nicht mit einem Fremden auf das ca. einen Meter breite Bett quetschen, wie viele andere 🙂 Kaputt und müde schipperten wir auf unserem Holzboot Richtung 4000 Inseln. Ob es wirklich 4000 Inseln sind, ist dahin gestellt 🙂 Fakt ist, es ist wunderschön hier.

Anreise auf Don Det!

Da wir noch kein Hostel gebucht hatten, machten wir uns erstmal auf die Suche. Für umgerechnet 4€ pro Kopf/Nacht haben wir ein Zimmer mit riesiger Terrasse und einem eigenen Bad gefunden. Allerdings hatten wir hier 7 Mitbewohner (Geckos), die uns aber im Gegenzug die vielen Krabbelviecher vom Leib hielten 😉 Die Insel ist sehr relaxed und ursprünglich. Auf den Straßen laufen Hühner, Hunde und Kühe herum. Echt lustig, wenn man auf einmal eine Herde Kühe im Garten stehen hat 🙂 Viele der Restaurants, Bars und Bungalows liegen direkt am Wasser, mit atemberaubender Aussicht auf dem Mekong und die vielen Mini-Inseln.

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Wir entschlossen uns mit Freunden eine Kayak-Tour zu machen. Diese entpuppte sich als Actionreicher als gedacht. Die Stromschnellen waren wirklich nicht zu unterschätzen und einige unserer Gruppe trugen sich auch ein paar leichte Verletzungen zu. Eine Mitreisende, die die Tour zwei Tage nach uns gemacht hat, ist unglücklicherweise gekentert und musste ihre Reise deswegen leider abbrechen und ins drei Stunden (!) entfernte Krankenhaus transportiert werden.

Im Rahmen der Tour machten wir auch einen Abstecher zum größten Wasserfall Südostasiens. Der Weg dorthin war zwar beschwerlich aber der Ausblick hat sich wieder einmal gelohnt.

Mittagessen!!

Dann kam noch unser persönliches Highlight der Tour. In einem kleinen Holzboot fuhren wir in die Bucht, wo es heute noch die vom Aussterben bedrohten Irawadi-Delfine (das sind die mit dem runden Kopf) zu sehen gibt. Wir haben einige gesehen, leider waren sie zu weit weg um sie zu fotografieren (bzw. ist unsere Handykamera zu schlecht) :/

Am nächsten Tag liehen wir uns für einen Euro pro Tag ein paar Fahrräder aus und fuhren über die französische Freundschaftsbrücke auf die andere Insel, Don Kohn. Keine so gute Idee mittags, bei 38 Grad loszufahren 🙂 Die Strecke ist es aber absolut wert ein bisschen zu schwitzen. Abgesehen vom nördlichen Teil der Insel, ist der Rest ziemlich dünn besiedelt. Dafür sieht man dort das echte Laotische Leben. Einfache Holzhütten, vor denen grinsende Einheimische sitzen, spielende Kinder und jede Menge Reisfelder. Auf dem Weg kamen wir noch an einem weiteren Wasserfall vorbei, bevor wir uns dann an einem kleinen Strand ein wenig abkühlten.

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Der schiefste Billardtisch der Welt!

Die restlichen Tage verbrachten wir mit Freunden auf der Terrasse oder  in der Hängematte vor den Bungalows, hörten Musik und genossen unsere Zeit an der Südspitze Laos.

Die Zeit in Laos verging rasend schnell. Wir haben tolle Menschen kennengelernt, wunderschöne Natur genossen und viel über Land und Leute erfahren. Nun geht es für uns weiter nach Kambodscha.


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