Luang Prabang

Neues Land – neues Abenteuer 🙂 Wir freuten uns schon wahnsinnig auf die Überfahrt nach Luang Prabang. Der Grenzübergang nach Laos war easy und dauerte nicht länger als eine halbe Stunde. Danach begann der spannende Teil: Mit einem Slow Boat schipperten wir zwei Tage lang über den Mekong. So bekamen wir gleich zu Beginn schon einen Eindruck wie wunderschön dieses Land ist. Die Bootsfahrt war eigentlich ziemlich komfortabel, es gab ein WC und eine kleine Bar. Wir hatten Glück, dass wir einen Platz mit Tisch erwischten, der Rest waren improvisierte Plätze aus alten Autositzen 🙂 Wir haben nette Leute kennengelernt, Laobeer getrunken und die Aussicht genossen. Ab und zu hielten wir, um den Menschen in den kleinen Dörfern am Flussufer Lebensmittel zu bringen.

Die Nacht verbrachten wir in Pakbeng, einem kleinen Dorf direkt am Ufer. Es ist nichts Besonderes und fast nur auf die Touristen ausgerichtet, die hier auf dem Weg nach Luang Prabang die Nacht verbringen. Dennoch war es dort sehr viel ursprünglicher als alles was wir bisher in Asien gesehen haben. Ein richtiges kleines Dschungel-Dörfchen eben.

Ca. 5-10 Kilometer vor Luang Prabang mussten wir aussteigen, damit die Tuk Tuk-Mafia auch noch was an den Touristenankömmlingen verdient (obwohl die Stadt ebenfalls am Mekong liegt) 🙂 Naja. Nach zwei Tagen Anreise und einer Nacht in einem schrecklichen Hostel in Pakbeng, waren wir umso glücklicher diesmal ein sehr, sehr gutes Hostel bzw. Guesthouse (Soutikone Place House 2) erwischt zu haben. Das Frühstück ist super, die Besitzer sind wahnsinnig bemüht und die Zimmer sind schön und sauber.

Am Abend schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt und über den Nachtmarkt. Es ist hier viel weniger chaotisch und ruhiger als in Thailand und die Häuser und Straßen sind schön und relativ gepflegt. Das Laos mal eine französische Kolonie war ist deutlich zu spüren. Neben dem laotischen Baustil findet man auch typisch französische Häuser und Gassen. Und das Beste: Es gibt leckere, französische Baguettes  und Crépes an jeder Ecke! Wir haben uns so über das Brot gefreut 🙂 Das laotische Essen kommt an das thailändische jedoch nicht heran.

Am nächsten Tag ging es zum Kuang Si Wasserfall. Wir haben uns nicht viel erwartet, da wir seit den Iguaú-Wasserfällen nicht mehr so leicht zu beeindrucken sind 😉 Aber das war nochmal was ganz anderes. Der Wasserfall ist in mehrere Ebenen unterteilt und sieht 1:1 aus wie aus dem Bilderbuch. Die Fotos, die wir gemacht haben, könnten genauso gut in einem Kalender gedruckt werden. Um ca. 4 Uhr verschwinden dann auch die ganzen Tourbuse mit den Chinesen und man hat die wunderschöne Kulisse fast für sich alleine. Schwimmen kann man übrigens auch, wenn man es in das eiskalte Wasser schafft 😉 Ist man erstmal im Wasser drin, bekommt man von den vielen kleinen Fischchen eine Wellnessbehandlung 🙂

Die Utopia-Bar ist abends der Place To Be. Der perfekte Ort um noch ein Gläschen am Mekong-Ufer zu genießen und Leute zu treffen. Leider schließt sie schon um 11 Uhr, also fuhren wir danach noch in einen Laotischen Nachtclub (ca. 20 Leute). Wir waren die einzigen „Touristen“ dort und hatten einen riesen Spaß. Bis der Club schon um 01:30 Uhr dicht machte. Ausdauer haben sie ja keine, die Laoten 🙂

Ein wenig verkatert starteten wir den nächsten Tag mit einem Besuch im Museum bzw. dem alten Königs-Palast. Der ist zum größten Teil noch genauso eingerichtet wie damals. Wir waren wirklich überrascht wie einfach die Königsfamilie damals gelebt hat. Hier findet man keine prunkvollen Schlafzimmer oder Speisesäle wie man sie sonst kennt. Der Stil ist ein wenig 50er-Jahre und die Möbel sind fast alle aus Holz. Es wirkt richtig gemütlich.

Danach wanderten wir noch hoch zu einem Aussichtspunkt, auf dem sich auch ein Tempel befindet. Dort oben hat man eine 360° Aussicht auf die ganze Stadt und den Mekong.

Wir schlenderten ein bisschen am Ufer entlang und besuchten noch einen Tempel, bevor wir uns in einem All you can eat Barbecue Restaurant niederließen. Seeehhr lecker!

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Morgen geht es dann schon wieder weiter Richtung Süden – nach Vang Vieng.

 


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