Baños

Nachdem wir bisher IMMER Glück mit dem Wetter hatten, hat es uns jetzt in Baños erwischt. Wir hatten 3 Tage (fast) Dauerregen. Wir haben unsere Zeit dort trotzdem sehr genossen. Die Stadt liegt am Fuße des Vulkans Tungurahua, dem zweitaktivsten Vulkan in Ecuador. Sie wurde schon öfters Zwangsevakuiert, blieb aber bisher überraschenderweise immer verschont.

 

Baños de Agua Santa (Bäder des heiligen Wassers) ist auch ein berühmter Wahlfahrtsort. Das Wasser, das vom Vulkan Tungurahua erhitzt wird, hat anscheinend schon einige Wunder vollbracht. Ein Bad in den heißen Quellen des Vulkans ist natürlich ein MUSS. Zum Glück waren wir einer der ersten an dem Abend. Mit der Zeit wurde es so voll, dass man Schulter an Schulter in dem kleinen Becken saß. Davon gab es drei: Eines viiiel zu kalt, eines viiiel zu heiß und eines gerade richtig. Wobei das heiße mit Abstand, das schlimmste war. Wir fühlten uns wie zwei Hummer im Kochtopf… und sahen danach auch genauso aus 🙂 Durch die vielen Mineralien ist das Wasser gelb/braun, was ein wenig abschrecken wirkt, wenn man nicht Bescheid weiß.

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Das Thermalbad kurz nach 17 Uhr, wenn sie gesäubert werden und neues Wasser eingelassen wird.

Wir dachten eigentlich, dass Baños eine kleine, verschlafene Stadt in den Bergen ist. Überraschenderweise gibt es hier mehr Restaurants, Bars und Nachtclubs wie in allen anderen Städten in denen wir waren. Sogar ein deutsches Restaurant haben wir gefunden. Die Currywurst war eine willkommene Abwechslung zur Südamerikanischen Küche. Und wir haben gleich drei Portionen Sauerkraut extra bestellt 🙂

Spaziergang durch die Stadt.

Einer der vielen Wasserfälle in Baños.

Leckere Straßenimbisse 😉 ! Zuckerstangen (hier bei der Herstellung), Riesenmeerschweinchen und Mini-Churros.

Trotz Regen und Nebel haben wir uns dazu entschlossen, mit dem Bus hinauf zum Casa del Arbol (Baumhütte) zu fahren. Dort steht die berühmte Schaukel, bei der man über dem Abgrund schaukelt. Naja, so viel Abgrund konnten wir durch den dichten Nebel nicht sehen aber es war trotzdem ein Kick ins Nichts hinaus zu schaukeln. Zudem wurde man sehr kräftig angeschubst, damit man auch genug Schwung hat 🙂 Das Erlebnis war die Fahrt definitiv wert!

Coolste Schaukel der Welt!

Gute Laune trotz schlechtem Wetter.

Kleiner Snack zwischendurch: Kochbanane vom Grill gefüllt mit Käse. Yummy!

Nun freuen wir uns auf die Hauptstadt Quito und unseren Ausflug zum Breitengrad
00° 00´ 00″ 😉

 

 


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