Guayaquil

5 Stunden am Busbahnhof warten und dann 18 Stunden im Bus sitzen… das macht uns mittlerweile überhaupt nichts mehr aus 🙂 Warum auch? Wir haben Zeit. Wir haben uns schon so sehr an das Reisen gewöhnt. Manchmal geht eben nicht alles von jetzt auf gleich und wir haben gelernt das Beste aus jeder Situation zu machen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben die Fahrt gut überstanden, an der Grenze ging alles gut und wir sind jetzt in Ecuador. Genauer gesagt in Guayaquil  – die größte und angeblich gefährlichste Stadt in Ecuador. Hier bleiben wir aber nur einen Tag, bevor es wieder an die Küste geht.

An der Grenze in Ecuador nahm man es ganz genau und röntge sogar den kompletten Bus 🙂

Auf den ersten Blick wirkt die Stadt überhaupt nicht gefährlich, im Vergleich zu anderen Städten Südamerikas sogar schöner und moderner. Vielleicht weil wir ein Hostel in einem sehr guten Viertel hatten, nämlich genau am „Malecón 2000“, der 2 Kilometer langen Uferpromenade am Guaya Fluss. Dieser Bereich ist sehr modern gut gesichert. Was uns generell gleich aufgefallen ist: Ecuador ist sehr viel tropischer als Peru. Zumindest hier im Westen. Und es ist unglaublich heiß – in der Sonne hält man es bis zum späten Nachmittag kaum aus. Wir sind ja auch sehr nah am Äquator. Das bekamen wir zu spüren als wir blöderweise zur Mittagszeit über den Malecón spaziert sind. Keine gute Idee! Wir wurden förmlich gegrillt.

Ecuador gehört auch zu den größten Bananenproduzenten weltweit. Deswegen sieht man hier auch kilometerweit Bananenplantagen. Obwohl das Land eines der ärmsten in Südamerika ist, ist es hier sehr teuer! Europäische Preise sind wir nicht mehr gewohnt :/ Da wir auch im Hostel keine Küche hatten, blieb uns nichts anderes übrig als essen zu gehen. Das tat schon ein bisschen weh,  im Vergleich dazu was wir bisher für essen ausgegeben haben. Naja. Wir nützen unseren Tag so gut wir konnten und spazierten über den Malecón und machten einen Abstecher in den „Parque de Iguanas“. Hier wurden vor ca. 60 Jahren Leguane ausgesetzt, die dann einfach geblieben sind und sich vermehrt haben. Heute gibt es hunderte in diesem kleinen Park– und das mitten in der Stadt. Da sie schon sehr an Menschen gewöhnt sind, lassen sie sich auch füttern und streicheln. Wir hatten einen riesen Spaß mit diesen kleinen Mini-Drachen 🙂

Der erste Eindruck von Ecuador war schon mal sehr gut! Mal sehen was uns in Montanita erwartet!


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