Huanchaco/Trujillo

Nach der Hektik in Lima und der Kälte in Huaraz waren ein paar Tage im Surferort Huanchaco genau das was wir gebraucht haben. Auch die Busfahrt durch das Gebirge (auf zum Teil kaputten Straßen) war ziemlich anstrengend. Umso glücklicher waren wir, als wir endlich angekommen waren.

Gemütliche Straßen!

Unser Hostel lag ein bisschen außerhalb des Zentrums, dafür hatten wir einen ganzen Strandabschnitt und tolle Wellen direkt vor der Tür. Und das Zimmer erst 🙂 Ein eigener Balkon inkl. Hängematte mit Meerblick – was für ein Luxus (und das für nur 10 Euro pro Nacht)!

Links in unserem Zimmer – rechts neben unserem Zimmer!

Huanchaco ist ein kleiner Ort, nicht weit von der Großstadt Trujillo entfernt. Hier wimmelt es von einheimischen Touristen. „Ausländer“ sieht man hier bei weitem nicht so viele wie im Süden Perus. Obwohl der Ort ziemlich klein ist, ist hier immer was los. Der Strand ist weitläufig und Großteils sauber aber baden waren wir trotzdem nicht, da die Hotspots meist zu überfüllt und das Wasser (für uns) zu kalt war. Aber wir waren ja auch zum Surfen hier 😉

Also suchten wir uns am nächsten Tag eine Surfschule, die gibt es hier an jeder Ecke. Das letzte Mal surfen waren wir in Marokko vor über einem Jahr und wir wollten die Basics nochmal auffrischen bevor wir uns wieder aufs Brett schwingen. Es war echt anstrengend aber hat riesen Spaß gemacht. Wir wollten gar nicht mehr aus dem Wasser. Deswegen ging es trotz extremen Muskelkaters am nächsten morgen gleich weiter. Und dann wieder am Nachmittag. Und so ging es dann weiter. Am Ende konnten wir uns kaum noch bewegen… wir haben es wohl ein bisschen übertrieben für den Anfang 🙂 Die Abende verbrachten wir in der hauseigenen Bar auf der Dachterrasse des Hostels. Wäre eh unmöglich gewesen zu schlafen, da dort regelmäßig Partys und Live-Musik stattfinden.

Hostel-Life 🙂

Da wir zu kaputt waren um zu surfen, machten wir einen Ausflug zu der Ruinenstadt Chan Chan. Die präkolumbianische Stadt der Chimù war einst die größte in ganz Südamerika und erstreckt sich auf 30 km². Abenteuerlich wie wir sind (und um Geld zu sparen) sind wir mit dem Bus gefahren. Und das ist wirklich ein Abenteuer! Der Bus fällt erstens fast auseinander, zweitens bleibt er oft nicht mal stehen, so dass die Leute aufspringen müssen und drittens werden immer mehr Leute rein gequetscht, auch wenn der Bus schon voll ist. War aber eine lustige Erfahrung für uns.

Zurück am Strand genossen wir noch das allabendliche Schauspiel am Himmel. Nirgendwo sonst haben wir bis jetzt so einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen. Und das jeden Abend!

Zwangsweise mussten wir die letzte Nacht in Trujillo verbringen, da unser Bus erst am nächten Tag fuhr. Wir dachten, dann sind wir näher an der Busstation und können uns die Stadt noch ansehen. Im Nachhinein wären wir lieber noch einen Tag länger in Huanchaco geblieben. Trujillo ist nicht unbedingt schön und zu sehen gibt es (zumindest in der Innenstadt) nicht viel. Wir haben das Archäologische Museum besucht, was ganz interessant war. Im Großen und Ganzen haben wir den ganzen Tag die Zeit bis zur Abfahrt totgeschlagen.

Nach über einem Monat waren das leider unsere letzten Tage in Peru. Wir haben unglaublich viel erlebt und konnten eines der wahrscheinlich vielfältigsten Länder der Welt kennenlernen. Jetzt freuen wir uns auf das nächste Land: ECUADOR!! 🙂


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s