Paracas

Zum Glück mussten wir diesmal nicht so lange im Bus sitzen. Nach nur eineinhalb Stunden waren wir schon in dem kleinen Fischerort Paracas. Und von weitem sahen wir schon den Pazifik – eeendlich!! Wir haben schnell unsere Sachen ins Hotel gebracht und sind sofort ab an den Strand. Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang… es war richtig kitschig 😉

Anreise und der erste Ausblick!

Jetzt, da wir am Meer waren mussten wir natürlich gleich Ceviche probieren. Roher Fisch mit Mais und Süßkartoffeln, eingelegt in Essig. Dazu noch einen Pisco Sour – das Nationalgetränk in Peru (Pisco = Traubenschnaps, Limettensaft, Zuckersirup und… Eiklar!!).  Mhhhmmmm.

Ceviche!!!

Frühstück, Mittagessen und Abendessen für Sparefrohs 😉

Am nächsten Tag haben wir eine Tour zu den Islas Ballestas (Galapagos für Arme 🙂 ) und den Nationalpark gebucht. Eigentlich war Pisco (ca. eine halbe Stunde entfernt) der Ausgangspunkt für die Touren dorthin. Der Ort wurde durch das Erdbeben 2007 aber so zerstört, dass man damals das touristische Zentrum nach Paracas verlegt hat. Auf dem Weg zu den Inseln kommt man am mysteriösen „Kronleuchter“ von Paracas vorbei. Ein riesiger Kaktus (oder eben Kronleuchter), der in den Hang „geritzt“ ist. Man weiß bis heute nicht genau wer das Kunstwerk erschaffen hat. Es könnte verwandt mit den berühmten Nazca-Linien sein, die nur 180 Kilometer entfernt sind.

Kaum bei den Inseln angekommen, begrüßen einen schon die ersten Seelöwen. Wir hätten sie stundenlang beobachten können, wenn es nicht noch so viel anderes zu sehen gäbe 🙂 Die wunderschönen Steinformationen sind Heimat für Pinguine, Seelöwen, Robben, verschiedene Vogelarten, Seesterne, Krabben und noch viele andere Tiere. Leider haben wir keine Delfine gesehen, die es wohl auch hier gibt 😦 Dafür haben wir aber noch nie so viele Vögel auf einem Haufen gesehen. Der Vogelkot (Guano) wird übrigens abgebaut und als angeblich weltbestes Düngemittel teuer verkauft. Dass es hier viel Vogelkot gibt, konnte man auch riechen.

Aus der Entfernung sah es so aus, als ob die Inseln schwarz wäre… erst beim Näher kommen  sieht man, dass sich dort 100000e Vögel tummeln.

Dann ging es mit dem Bus weiter in den Nationalpark. Nach einem Stop im Museum, hielten wir noch bei einigen Aussichtspunkten. Darunter dem berühmten roten Strand, der für uns gar nicht so rot gewirkt hat. War trotzdem schön 🙂

Der nächste Tag war etwas Besonderes –  nämlich Weihnachten! Wir ließen es uns schon am Morgen bei einem deftigen Frühstück richtig gut gehen. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, wo wir eine lange Skypesession unseren Familys abhielten. Statt Glühwein gab es für uns dieses Jahr leckere Cocktails und statt Schnee, Sonnenschein und Sand zwischen den Zehen 😉 Später gingen wir dann mit einem Sack Hundefutter durch die Gassen und machten den Straßenhunden noch eine Freude.

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Die Besitzer des Hostels organisierten netterweise am Abend noch eine Weihnachtsfeier für uns alle. Es war ein wirklich schönes Erlebnis, mit so vielen verschiedenen Kulturen an einem Tisch zu sitzen und Weihnachten zu feiern. Nicht nur die Stimmung, auch das Essen war sehr gut. Um Mitternacht gab es zu unserer Überraschung noch ein kleines Feuerwerk im Dorf.

Feliz Navidad 2017!!

Da wir ein bisschen länger gefeiert haben, war es am nächsten Morgen umso härter aufzustehen. Wir hätten FAST unseren Bus verpasst. Lima wir kommen!

 


Ein Gedanke zu “Paracas

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