Machu Picchu

Heute war es endlich so weit! Wir fuhren nach Machu Picchu. Um es mal vorweg zu sagen: Das Geld und die ganze Mühe haben sich gelohnt. Es war der Hammer. Der Tag hat für uns schon um 3 Uhr  Morgens begonnen, da der Bahnhof  1 ½ Stunden von Cusco entfernt ist (es fahren nur 2 Züge nach Machu Picchu und das war der günstigere Abfahrtsort). Zudem mussten wir etwas früher los, weil man in der Regenzeit nie weiß wie schnell der Weg passierbar ist. Um 6 Uhr ging es dann endlich los. Die Strecke ist der Wahnsinn. Innerhalb von 1 ½ Stunde, kann man zusehen wie sich die Vegetation von steinigen Schluchten zu einem Halb-Dschungel verändert.

In Machu Picchu Pueblo (die Stadt vor Machu Picchu) angekommen, mussten wir erstmal 2 Stunden in einem überteuerten Café totschlagen, da unser Zimmer noch nicht fertig war. Eigentlich wollten wir zu Machu Picchu hinauf laufen, weil wir aber noch nichts gegessen hatten und auch ziemlich fertig waren, entschieden wir uns dann doch mit dem Bus zu fahren. 24 Dollar, ein Weg, für zwei Personen :/ . Soooo teuer. Oben suchten wir uns dann erstmal einen Guide. Wenn wir schon dort sind, wollten wir auch etwas mehr wissen und nicht nur Ruinen sehen. Dann der erste Blick auf Machu Picchu – einfach nur WOW! Wir waren geflasht von der Aussicht und wir spürten sofort die mystische Atmosphäre, die diesen Ort umgibt. Unglaublich was die Menschen damals schon geleistet haben. Von archetektonischen Meisterleistungen (Kanalsystem durch die Stadt, ein bis zu 5 Meter tiefes Fundament und eine perfekte Verarbeitung der Baumaterialien) bis hin zu astronomischen und landwirtschaftlichen Kenntnissen.  Inka wurde übrigens nur der König genannt. Erst in der Geschichte wurde das Wort Inka dann auf das ganze Volk übertragen. Wir hatten auch riesen Glück mit dem Wetter. Normalerweise ist es zu dieser Jahreszeit neblig, regnerisch und düster. Anfänglich war es bewölkt, dann kam sogar sie Sonne für uns heraus. Dazu kam, dass relativ wenig  Besucher da waren im Gegensatz zur Trockenzeit. Wir waren nur zu 5t in unserer Gruppe, in der Hauptsaison sind es bis zu 30 Personen. So konnten wir die ganze Stadt gemütlich erkunden und alles auf uns wirken lassen. Alles in allem haben wir den perfekten Tag erwischt.

Um zu sparen (und weil es auch spannender ist), sind wir dann durch den „Dschungel“ hinunter ins Tal gelaufen. Das war echt anstrengend aber hat sich gelohnt. Auf dem Weg bemerkten wir, dass bei all den Passkontrollen (Zug, Hotel, Bus, Eintritt) Max’s Einreisezettel verschwunden ist. Eh klar, dass so etwas wieder passiert 🙂 Wir haben aber eine Kopie, also wird schon passen. Kaputt und glücklich kamen wir dann unten an und gönnten uns erstmal eine fette Pizza 😉 Um 8 Uhr sind wir dann todmüde ins Bett gefallen.

Jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Abenteuer – 4 Tage im Amazonas-Dschungel!!


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