Cusco

Nach Cusco reisten wir mit einem noch luxuriöseren Bus als von Uyuni nach La Paz. Das Busunternehmen Cruz del Sur ist vor allem bei Touristen/Backpackern in Peru ziemlich bekannt und beliebt. Jeder Sitz hat einen eigenen TV und man hat die gesamte Fahrt durch die Anden WIFI. Und das für 15 Euro pro Person (7 Stunden Fahrt). Da könnten sich österreichische Bus- und Bahnunternehmen mal ein Beispiel daran nehmen.

Erster Eindruck von Cusco: Was für eine wunderschöne Stadt! Der Mix aus alter Kultur, Kolonialbauten und modernen Elementen ist etwas ganz besonderes. Das ganze Flair der Stadt hat uns gleich in seinen Bann gezogen. Zudem ist hier das historische Zentrum von ganz Südamerika. Perfekt, wenn man sich für Geschichte interessiert. Überall sieht man Überreste der Inka- und Kolonialzeit. So wird ein Spaziergang durch die Stadt nie langweilig. Das einzig nervige sind die vielen „Promoter“ und Verkäufer, die einem wirklich penetrant versuchen etwas anzudrehen.

Heute machten wir zum ersten Mal eine Free Walking Tour und sind begeistert. Die Stadtführung wird nur mit Trinkgeld bezahlt (jeder gibt soviel, wie er es für Angemessen empfindet). Es war wirklich sehr interessant und wir hatten richtiges Glück mit unserem Guide. In den 2 ½ Stunden haben wir sehr viel über die Geschichte der Inka, Cusco und Peru im Allgemeinen gehört. Ein Highlight war der lokale Markt. Hier gibt es wirklich alles zu kaufen. Eine Spezialität dort ist ein aphrodisierender Smoothie mit einer Geheimzutat:  Nämlich einem gehäuteten Frosch. Auch leckeres Essen gibt es an Hunderten von Ständen zu kaufen. Unser Guide hat uns aber davon abgeraten dort zu essen, es sei denn, man hat einen wirklich resistenten Magen. Am Ende der Tour haben wir uns noch 100g des teuersten und angeblich besten Kaffees der Welt gekauft. Die Kaffeebohnen kommen aus dem Dschungel und sind durch den Darm eines Nasenbären gewandert. Der ist nämlich sehr wählerisch und frisst nur die besten Bohnen. Wenn sie ausgeschieden sind, picken die Kaffebauern die Bohnen wieder raus. Urgh. Wehe der schmeckt nicht 🙂

Auf der Suche nach einem günstigen Tourenanbieter für Machu Picchu sind wir kläglich gescheitert. Die Touren kosten alle zwischen 200 und 250 Euro. Also haben wir uns die Eintritts- und Zugtickets selber gekauft und sind damit auf ca. 100 Euro gekommen. Immer noch teuer und ein wenig umständlicher als mit einer Tour, da wir 1 ½ Stunden zum Bahnhof fahren müssen (um 3 Uhr früh) aber Naja. Um uns schon ein bisschen vorzubereiten, waren wir im Inka-Museeum. Das hat die Vorfreude und die Neugier auf den morgigen Ausflug noch gesteigert. Machu Picchu wir kommen!

 


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