Copacabana

Schon der Weg nach Copacabana, am Titicacasee (3857 Meter über dem Meeresspiegel), ist spektakulär. Sobald man aus La Paz raus ist (was über eine Stunde dauert), kann man schon die schneebedeckten Gipfel der Anden sehen.  Danach geht es über die Hügel und Berge den See entlang. Busfahren soll hier übrigens geübt sein und Menschen mit Höhenangst sollten nicht aus dem Fenster schauen 🙂  Zum Teil geht es wirklich knapp in die Kurven und steil den Berg hinab. Der Ausblick ist aber der Hammer. Copacabana selber ist ein sehr gemütlicher und beschaulicher Ort. Es gibt viele nette Cafés und Restaurants am Ufer des Sees. Die Hauptsaison ist jetzt schon vorbei, deswegen war verhältnismäßig wenig los. Die Preise haben es im Gegensatz zum Rest von Bolivien aber trotzdem in sich. In den Restaurants mit Ausblick auf den See sind die Preise sogar auf Europa-Niveau. Wir haben erstmal zwei Tage nur gechillt und uns von der Reise erholt.

Die Überfahrt! Krass wie sie unseren Bus verschifft haben 🙂

Copacabana!

Da wir nur 8 Kilometer von der peruanischen Grenze entfernt waren, wollten wir dort in der Migración nochmal nachfragen wegen dem fehlenden Einreisestempel. Also fuhren wir mit dem Taxi dorthin. Zu unserer Freude bekamen wir dort auch endlich unsere Stempel…. leider die falschen (wir bekamen Ausreisestempel). Also mussten wir wieder zurück und dem Zollbeamten mit Hilfe einer Deutschen erklären, dass wir erst am nächsten Tag ausreisen und eigentlich den Einreisestempel wollen. Nach langem hin und her und drei annullierten Bolivianischen Stempel in unseren Pässen, hatten wir zwar immer noch keinen Einreisestempel aber es passte zumindest wieder alles 🙂 Sonst hätten wir wirklich Probleme an der Peruanischen Grenze bekommen. Der Argentinische Zettel, den wir an der Grenze damals erhalten haben, hätte also so oder so gereicht. Das ganze Tam Tam umsonst.

Die heiligen Inseln muss man gesehen haben, wenn man schon am Titicacasee ist. Also haben wir einen Ganztagesausflug zu den beiden Inseln Isla del Sol und Isla del Luna gebucht. Da es aber am Morgen so geregnet, geblitzt und gedonnert hat, mussten wir die Isla del Luna sausen lassen und konnten erst am Nachmittag auf die Isla del Sol. In der alten Mythologie der Inka spielt dieser Ort eine sehr große Rolle. Hier wurde nämlich der erste Inka-Herrscher Manco Cápac vom Sonnengott Inti erschaffen. Zusammen mit seiner Frau, hatte er die große Aufgabe einen würdigen Platz für die Errichtung des ersten Inka-Reiches zu finden (Cusco). Die Insel ist wunderschön, wir hatten leider nur wenig Zeit sie zu erkunden. Zusammen mit vier anderen Backpackern, die wir auf der Überfahrt kennengelernt hatten, sind wir hinauf gewandert. Wegen der steilen und alten Stufen war das jedoch um einiges anstrengender als wir erwartet hatten.

Soo eine schöne Aussicht!

Danach ging es noch zum Sonnentempel. Die ersten Inka-Ruinen auf unserer Reise 🙂

Kaum haben wir die Insel verlassen, zog hinter uns schon wieder ein Gewitter auf. Glück gehabt 🙂

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„Bitte, bitte gibt mir auch was ab“

Jetzt geht es weiter nach Peru! Adios Bolivia!!

 

 

 


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