Salta

Puhhhh endlich in Salta angekommen. Das war definitiv eine harte Anreise. Nachdem am Flughafen in Iguazú schon drei Mal der Strom ausgefallen war und wir endlich zu unserm Gate durften, sahen wir aus dem Fenster woher der Wind wehte. Es war ein riesiges Gewitter aufgezogen. Überall schlugen Blitze über dem Dschungel ein und es regnete in Strömen. In dem Moment bereuten wir schon bitterlich, dass wir nicht den Bus nach Salta genommen haben. Wir wurden informiert, dass sich unser Flug wegen des Wetters 15-20 Minuten verspäten würde. Ca 3  Minuten später saßen wir dann doch schon im Flugzeug. Kaum gestartet wurden wir vom Wind schon hin und her gerissen. Es wurde immer schlimmer, je weiter wir stiegen. So schlimm, das die Leute schon geschrien haben. Wenn wir nicht angeschnallt gewesen wären, hätte es uns durch das Flugzeug geschleudert. Das waren die schlimmsten 45 Minuten unseres Lebens. Umso glücklicher waren wir dann, als das Flugzeug endlich SANFT  den Boden in Salta berührte.

Im Hotel angekommen, waren wir vom Zimmer…naja…überrascht? Sowas hatten wir bis jetzt noch nicht erlebt. Der Verputz löst sich schon von den Wänden, die Türe beim Badezimmer ist so verzogen, dass sie nicht mal ansatzweise zu geht, es gibt keinen Duschvorhang (also quasi nur ein Duschkopf im Klo) und eine mehr als nur außergewöhnliche Spülung (bestehend aus einer Klobürste) 🙂 aber alles in allem ist das Zimmer relativ sauber und wenigstens Insektenfrei, im Gegensatz zum letzten Zimmer in Iguazú, dort waren lauter Mini-Ameisen in unserem Zimmer. Die Lage ist auch ok. Wobei wir am ersten Tag ein wenig geschockt waren, da es hier komplett anders war als in den anderen Städten in denen wir waren. Viiiieeel ursprünglicher und überhaupt nicht touristisch. Als wir ankamen waren die Straßen komplett überfüllt und es war hektisch ohne Ende. Zudem wurden wir ein wenig schräg angeschaut, da wir die einzigen Touris weit und breit waren.

 

Heute haben wir uns die Stadt mal genauer angeschaut. Wenn man sich dem Zentrum nähert, werden die Häuser immer schöner, man sieht prächtige Kolonialbauten, schöne Parks und gemütliche Cafés. Die Stadt Salta (übersetzt: die Schöne) hat ihren Namen verdient. Was uns noch aufgefallen ist, ist dass es hier unglaublich viele Straßenhunde gibt. In Salta sogar in ganzen Rudeln. Das ist richtig spannend zu beobachten.

Aber Salta war nur ein Zwischenstopp – heute Nacht geht es mit dem Bus schon wieder weiter nach Bolivien in die Salar de Uyuni 🙂

 


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