Puerto Iguazú

Vom Dreiländereck, ins Dreiländereck!

Nach einer echt anstrengenden 18 Stunden Busfahrt sind wir endlich in Puerto Iguazú angekommen. 18 Stunden Busfahrt – das klingt jetzt erstmal krass aber wir müssen sagen, es gibt wesentlich unbequemere Arten zu reisen. Die Plätze im Bus (Rio Uruguay) sind vergleichbar mit der First Class im Flugzeug – nicht das wir schon mal First Class geflogen sind, aber so stellen wir es uns zumindest mal vor 😛 viiieel Beinfreiheit, einen Sitz, den man um 180° kippen kann und komfortable Kissen und Decken. Zudem werden einem wie im Flugzeug ein Menü am Abend und ein Frühstück serviert. Nicht gerade 5*- Niveau aber es hat den Magen gefüllt 🙂 Die Anfahrt war auch schon ziemlich spannend, da wir die letzten drei, vier Stunden nur noch durch kleine Dschungeldörfchen immer tiefer in den Dschungel gefahren sind. Eine echt geile Gegend. Noch so unberührt und ursprünglich.

18 Stunden Busfahrt –> gar nicht sooooo schlimm 🙂

Trotzdem waren wir ziemlich geschlaucht als wir ankamen. Beim aussteigen dann erstmal eine „Watschen“ ins Gesicht: 29°, gefühlte 120% Luftfeuchtigkeit. Wir sind wirklich Mitten im Dschungel gelandet. Wir mussten dann erstmal 1,5 Kilometer mit unseren Backpacks (+ vollgestopftem Daypack) zu unserem Hostel laufen. Da es schon fast 15 Uhr war und wir zum Frühstück (7 Uhr!!) nur ein 5-cm Croissant bekommen haben, war der Weg doppelt so anstrengend. Als wir dann unser Zimmer gezeigt bekommen haben waren wir meeega überrascht. Wir haben ein Upgrade bekommen! Das war kein Zimmer, sondern eine komplette, zweistöckige Ferienwohnung inklusive Wohnzimmer, Küche, Terrasse, zwei Schlafzimmer und zwei Bäder…  Jackpot 🙂 sogar ein Pool gehört zum Hostel .In den würden wir aus hygienischen Gründen zwar nicht rein gehen, aber trotzdem der Hammer ;). Damit wurden wir erstmal für das vorherige Hostel und die lange Busfahrt entschädigt.

Hostelsuche in Iguazú!

Juhuuu Upgrade!!

Wir konnten es gar nicht erwarten am nächsten Tag das zu sehen, warum alle hier waren – die Iguazú Wasserfälle (Übrigens nach den Niagara Fällen und den Victoria Falls die drittgrößten der Welt). Man kann sie auf der Argentinischen oder auf der Brasilianischen Seite besuchen. Wir entschieden uns für die Argentinische, da dort 80% der Wasserfälle sind und uns diese Seite von jedem eher empfohlen wurde. Beim Frühstück trafen wir noch eine gleichgesinnte Deutsche, die mit uns das Taxi teilte und uns dann auch den ganzen Tag begleitete.  Bei den Wasserfällen angekommen, machten wir uns gleich auf den Weg zu der Hauptattraktion des Parks: dem Devils Throat. Dorthin gelangt man auf kleinen Brücken, die über mehrere Nebenflüsse führen. Schon von weitem hört man das tosende Wasser. Je näher man kommt, desto ehrfürchtiger wird man. Zumal man ja nur auf dünnen Metallgittern an den Kanten der Wasserfälle steht. Die gewaltige Kraft der Natur kann man hier nicht nur sehen und hören sondern auch fühlen. Auf dem Weg trafen wir noch den vierten im Bunde – ein Berliner, der uns ebenfalls den Rest des Tages begleitete.

Devil’s Throat!

Es gibt drei verschiedene Trails, auf denen man die Wasserfälle bestaunen kann. Wir haben natürlich alle gemacht. Immer wenn wir dachten, eine bessere Aussicht gibt es nicht, wurden wir beim nächsten Punkt eines besseren belehrt. Etwas so unglaublich schönes haben wir beide noch nie gesehen. Wir kamen uns vor, wie auf einem anderen Planeten.

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Bei der Rückfahrt hatten wir dann wieder etwas Pech. Der Fahrer, den wir für Hin- und Rückfahrt „gebucht“ hatten, sollte uns um 6 abholen.  Unsere Uhren sind aber im Park auf die brasilianische Zeit gesprungen (1 Stunde vor). Hallo? 300 Meter Luftlinie und eine Stunde Zeitunterschied? Daran muss man erstmal denken.  Najaa…  also dachten wir um kurz vor 7, wir nehmen jetzt einfach ein anderes Taxi, wenn unseres nicht kommt. Tja.. falsch gedacht…es war erst kurz vor 6 und schlussendlich mussten wir beide Taxifahrten bezahlen, die so schon nicht gerade billig waren. Für die Zukunft: Besser aufpassen in welcher Zeitzone wir uns befinden 🙂

Essen vom Haubenkoch! Leider ohne Salz :/

Soo übermorgen geht es dann weiter nach Salta. Da uns die 24-Stündige Busfahrt gleich viel kostet wie der Flug, haben wir uns für die schnellere Variante entschieden 🙂


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